Der Glaube an die Zukunft beginnt in der Vergangenheit
Der Glaube an die Zukunft beginnt in der Vergangenheit
Mehr als 100 Gotteshäuser bereichern die Region Erding-Freising und verleihen ihr ein unverwechselbares Gesicht. Darunter sind zahlreiche kleine Dorfkirchen und harmonisch in die Landschaft eingebettete Kapellen wie etwa die Filialkirche St. Clemens in Oberberghausen oder die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Maria Thalheim. In den Gemeinden zeugen prächtige Stadtkirchen wie St. Georg in Freising, St. Johannes in Erding und St. Kastulus in Moosburg vom christlichen Glauben, der in der Region gelebt wird.
Alljährlich nehmen nicht nur Gläubige aus der Gegend, sondern auch viele internationale Gäste an den bekannten Wallfahrten teil. Viele pilgern jährlich auf dem Marienweg rund um Maria Thalheim, ziehen im Gebet nach Heilig Blut in Erding. Schließlich durchzieht auch ein Teil des weltbekannten Jakobsweges die Region und verbindet die Wallfahrtsorte miteinander.
Wer glaubt, christliche Werte würden nur von den Älteren gelebt, der muss in der AirfolgsRegion umdenken. Gut 8.000 junge Menschen pilgern bei der Jugend-Korbinianswallfahrt auf den Freisinger Domberg. Bands, Chöre und Kreativgruppen verleihen dem „Korbi", wie die Jugendlichen ihre Wallfahrt nennen, einen zeitgemäßen Anstrich.
Ein Symbol für den festen Glauben ist der von den Brüdern Asam ausgestaltete romanische Dom St. Maria und St. Korbinian. Die Konkathedrale mit den beiden emporragenden Türmen auf dem mächtigen Domberg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt und war mehr als 1000 Jahre der Sitz von Bischöfen und Fürstbischöfen. Kostbarkeiten und Kunstschätze von Weltbedeutung können im Dommuseum Freising bewundert werden, dem zweitgrößten christlichen Museum nach dem Vatikan.
Bedeutende Kirchenmänner verkündeten den wertestarken Ruf der Region in die Welt hinaus. International bekannt wurde Freising allerdings durch den Besuch von Papst Benedikt XVI. im Jahre 2006. Als Josef Ratzinger hatte er lange in der Domstadt gelebt, studiert, gelehrt und als Erzbischof der Erzdiözese München und Freising gewirkt. So ist Freising auch für den Papst ein Stück Heimat.
Symbolisch für die Hoffnung steht der Korbiniansapfel, der vom katholischen Pfarrer Korbinian Aigner aus Hohenpolding gezüchtet wurde. Der passionierte Obstzüchter pflanzte als Häftling des KZ Dachau zwischen zwei Baracken Apfelbäume, deren Früchte bis heute wegen ihrer Robustheit und Haltbarkeit sehr beliebt sind.
Ein Zeichen für Völkerverständigung und Toleranz setzt Renovabis, ein großes Hilfswerk der katholischen Kirche, das Austausch, Dialog und Partnerschaft zwischen Ost und West fördert. So unterstützt die Organisation unter anderem Projekte, die die Integration osteuropäischer Mitbürger und Jugendlicher mit Migrationshintergrund fördern.
Starke Werte, fest im Glauben.
