Fachhochschule Weihenstephan
Grün, innovativ, praxisnah - das ist die Fachhochschule Weihenstephan in drei Stichworten. In den Jahren seit ihrer Gründung hat sie sich ein einmaliges Profil geschaffen: Keine andere Hochschule verfügt über ein vergleichbares Fächerspektrum, das klar und konsequent auf die so genannten "grünen" Fächer ausgerichtet ist. Die Studiengänge bieten demnach - singulär in Bayern - all das, was im weitesten Sinne mit Natur, Ernährung und Umwelt zu tun hat.
In Zahlen bedeutet das: Sieben Fakultäten, 14 Bachelorstudiengänge, einen Diplomstudiengang, einen dualen Studiengang, zwei Internationale Masterstudiengänge sowie zwei Masterstudiengänge, teils in Kooperation. Es bedeutet 3770 Studierende, 440 Mitarbeiter, darunter 110 Professoren. Und es bedeutet zahlreiche Kooperationen mit Industrie und Wirtschaft. Denn: Markenzeichen und Erfolgsrezept der Fachhochschule Weihenstephan ist eine Ausbildung, die durch unmittelbaren Praxisbezug und fundierte wissenschaftliche Grundlagen gekennzeichnet ist. Der Wissens- und Technologietransfer spannt also eine Brücke zwischen der Fachhochschule und Unternehmen, Verbänden und Institutionen. Die Struktur der damaligen Fachbereiche wurde mit der Entstehung der Fachhochschule im Jahr 1971 geschaffen.
Die Fakultäten in Weihenstephan und Triesdorf (Biotechnologie und Bioinformatik, Gartenbau und Lebensmitteltechnologie, Landschaftsarchitektur, Land- und Ernährungswirtschaft, Wald- und Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Umweltsicherung), die Staatliche Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan, die Forschungsanstalt für Gartenbau Standort Schlachters sowie das Wissenschaftszentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing bilden ein grünes Netzwerk. Eines ist allen gemein: Die Arbeit in Lehre und Forschung zur Erhaltung, Gestaltung und Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen. Innerhalb dieser gemeinsamen Zielsetzung ist die Umsetzung freilich vielfältig - das Spektrum reicht von der naturwissenschaftlichen bis zur künstlerischen Auseinandersetzung, von HighTech bis LandArt, vom Molekül über den Baum bis hin zum Landschaftsraum. Den finden Studierende der Fachhochschule Weihenstephan mitunter in Westrussland, Sibirien oder der Mongolei - während Sommerschulen, bei Exkursionen und Projekten. 1992 wurde das Akademische Auslandsamt eingerichtet. Seitdem ist die Fachhochschule Weihenstephan international aktiv via Doppeldiplomstudium, Studien- und Praktikumsaufenthalten sowie gelebten Kooperationen mit 61 Bildungseinrichtungen in aller Welt.
