Viel Platz, viel Grün, viel gute Luft
Viel Platz, viel Grün, viel gute Luft
Die Eiszeit war's, die dieses Glück vor der Haustür bescherte. Denn die Region Erding-Freising ist als Ausläufer des Voralpenlandes überwiegend eiszeitlich geprägt. So entstand eine abwechslungsreiche Landschaft, durchzogen von Gewässern.
Schönheit hat einen Namen - besonders abwechslungsreich ist das Landschaftsbild des tertiären Hügellandes: Weithin bekannt sind die Hallertau im Nordwesten und das Erdinger Holzland im Nordosten der Region. Sehen, riechen, fühlen - es ist ganz einfach, das Land zu erleben. Wo das Schmelzwasser nach der Eiszeit geblieben ist, davon zeugen die Seen, Moor- und Heidelandschaften. Das Freisinger und Erdinger Moos bilden die Fortsetzung der Münchner Schotterebene und zählen zu den größten Niedermoorgebieten in Bayern.
Wie ein blaugrünes Band schlängelt sich die Isar durch die Region. Weil der Fluss nicht in ein Korsett gezwängt wurde, sind hier naturnahe Auen und Auwälder entstanden. Ein Genuss, hier zu wandern oder zu radeln. Und damit das so bleibt, sind - auch im Moos - zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete entstanden, die die ursprüngliche Schönheit erhalten. Die Vögel wissen ein Lied davon zu singen - ebenso wie die Erholungssuchenden.
Die „Bayerische Toskana" wird die reizvolle, kleinhügelige Landschaft um St. Wolfgang im Landkreis Erding genannt - entspanntes mediterranes Flair. Mit einem Unterschied: Es wird kein Wein angebaut!
Denn Bier ist der Saft der Region. Und dazu braucht es Hopfen, sehr viel Hopfen. Der wird in der Hallertau, auch „Holledau" genannt, angepflanzt und geerntet. Der Landstrich im Nordwesten der Region ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Aus der Hallertau stammt etwa ein Drittel des weltweit angebauten Hopfens, der als Bestandteil beim Bierbrauen verwendet wird. Das hat eine lange Tradition: Die Gegend um die Ortschaft Gründl bei Nandlstadt gilt als ältestes Hopfenanbaugebiet der Welt, das im Jahre 860 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Zu erreichen und zu erleben ist das Gebiet des „Grünen Goldes" am besten über die Deutsche Hopfenstraße (B301), die von Freising nach Abensberg führt.
Als Kulturlandschaftspfleger zeichnet sich die Landwirtschaft aus, deren Schwerpunkt hier immer noch auf der landwirtschaftlichen Urproduktion, vor allem der Nahrungsmittelerzeugung, liegt. Daneben schaffen sich die Landwirte wertvolle und erfolgreiche Nischen, etwa durch Urlaub auf dem Bauernhof oder alternative Energiewirtschaft - ganz im Einklang mit Natur und Brauchtum.
Und wie gut Natur schmeckt, davon kann man sich auf den zahlreichen Bauernmärkten überzeugen, wo regionale Produkte angeboten werden.
Leben im Einklang mit der Natur.
