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Die Neugier treibt Wissensdurst und Forscherdrang

Auf die Essenz kommt es an – Präzision im Labor.
Einst von Mönchen gegründet, hat sich Freising-Weihenstephan zu einem Wissenschafts- und Forschungszentrum von weltweit erstklassigem Ruf entwickelt.
„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ Und der wird stark gefördert in der Region Erding-Freising – dazu braucht man die Region nicht zu verlassen. Denn hier befinden sich anerkannte Hochschulen direkt vor der Haustür. Einst von Mönchen gegründet, ist Freising-Weihenstephan in der Moderne angekommen - ein Wissenschafts- und Forschungszentrum von weltweit erstklassigem Ruf. Das „Grüne Zentrum Weihenstephan“ vereint das Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München, die Fachhochschule Weihenstephan und die Bayerischen Landesanstalten für Landwirtschaft sowie für Wald und Forstwirtschaft. Beinahe alles dreht sich hier um Ernährung, Gesundheit und Umwelt - zum Wohle des Menschen und aus Achtung vor der Natur. Institute ersten Ranges haben ihren Sitz in der Region und forschen im Sinne von Wachstum und Schutz menschlichen und pflanzlichen Lebens. Wissen schafft Leben.


Die Neugier treibt Wissensdurst und Forscherdrang

Weil sich hier irgendwie alles um Natur dreht, haben sich das Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München, die Fachhochschule Weihenstephan und die Bayerischen Landesanstalten für Landwirtschaft sowie für Wald und Forstwirtschaft als „Grünes Zentrum Weihenstephan" zusammengeschlossen. Alle Fakultäten sind gemeinsam mit weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Campus zu einem fruchtbaren Netzwerk verwoben, was die interdisziplinäre Forschung und Lehre erleichtert.

Der „Nährberg", wie der Weihenstephaner Berg auch genannt wird, ist der historische Ausgangspunkt der Wissenschaften. Kaum mehr überrascht es, dass an dieser Stelle die Wiege der bayerischen Braukunst steht und sich hier die älteste Brauerei der Welt befindet. Die Staatliche Molkerei Weihenstephan überzeugt die Genießer mit einem vielfältigen Sortiment an Milchprodukten. Milch und Bier waren vor langer Zeit auch der Einstieg in die zukunftsweisende Branche „Life Sciences".

Vom Bier allein wird man nicht satt, und so forschen etwa 100 Professoren mit rund 4.000 Mitarbeitern und Studenten erfolgreich auch in anderen Bereichen der Lebensmittelwissenschaften: Bio- und Gentechnologie, biogene Rohstoffe, Ernährungsphysiologie sowie die Entwicklung tragfähiger Methoden zum weltweiten Erhalt der natürlichen Lebensräume. Vor allem im Forschungsschwerpunkt Biotechnologie hat sich das „Center of Food and Life Sciences" einen Namen gemacht. Absolventen gehen als Botschafter der Region in die ganze Welt oder kehren als gefragte Koryphäen zurück, um an internationalen Kongressen oder Tagungen teilzunehmen. Und aus so mancher Studentenarbeit hat sich ein florierendes Unternehmen entwickelt, das im Existenzgründungszentrum auf dem Campus angesiedelt ist.

Eine wahre Augenweide und ein Aushängeschild sind die Lehr- und Schaugärten der staatlichen Forschungsanstalt für Gartenbau. Woran in Labors geforscht wird, wird hier sichtbar. Die Gärten zählen zu den schönsten Gartenanlagen Europas und jährlich reisen tausende Fachleute und Hobbygärtner aus aller Welt an, um die einmalige Pracht zu bestaunen und ihr Wissen auszutauschen.

Ein „Labor der etwas anderen Art" ist beim Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk-, Explosiv- und Betriebsstoffe (WIWEB) in Erding beheimatet. Dort beschäftigen sich die Techniker wissenschaftlich fundiert mit allem, „was brennt, raucht und stinkt" - Stoffe, die eine erfolgreiche Arbeit von Organisationen des Bundes im In- und Ausland ermöglichen und erleichtern. Die Forschungsergebnisse, Tests und Gutachten unterstützen außerdem die nationale und internationale Industrie bei Umweltschutz und Betriebssicherheit.

Wissen schafft Leben.

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